Die Faszination der Lederhose

Lederhosen waren früher ein absolutes „No Go“. Heute werden sie das ganze Jahr über getragen zu Hochzeiten, Events und verschiedenen Feierlichkeiten. Sie gibt es in verschiedenen Ausführungen- kurz, knielang oder ganz lang – in verschiedenen Farben, von der Stange oder von Säcklern und Lederhosen Designern individuell angefertigt. Die Lederhose steht für Männlichkeit, Tragekomfort, Bequemlichkeit und überzeugt durch ihre robusten Eigenschaften.
Neben den klassischen gibt es auch moderne und sogar außergewöhnliche Einzelstücke und Modelle, die aufgrund ihrer Designs mittlerweile die junge Generation ansprechen.

Im 16. und 17. Jahrhundert war die Lederhose eine klassische Arbeitshose, zusammengehalten mit Kälberstricken und aus billigem Schweinsleder. 1883 sah ein Dorfschullehrer in Bayrischzell in Oberbayern die Lederhose vom Aussterben bedroht und gründete den erste Trachtenverein. Von da an wurde die Kniebundlederhose Teil der Festtagskleidung. Die Kirche war darüber empört, denn nackte Beine würden die Lüsternheit fördern – König Ludwig II dagegen war begeistert. So nahm die Lederhosen-Ära ihren Lauf. Von Herzog Max bis Prinz Luitpold zeigte sich nun auch der Adel in der kurzen Lederhose. Individualität spielte schon damals eine Rolle und so begann man, die Lederhose mit Edelweiß und Enzian zu verzierten.

Mehr zum Thema Lederhosen findet ihr in unserem Artikel Die Lederhose – eine Hose für die Ewigkeit

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